Digital Life
24.07.2017

iPhone soll Brand ausgelöst haben: Klage gegen Apple

Der Smartphone-Hersteller wird von einem US-Versicherungsunternehmen geklagt, weil ein iPhone 4S für einen Brand verantwortlich sein soll.

Das US-Versicherungsunternehmen State Farm hat gemeinsam mit einer Kundin eine Klage gegen Apple eingereicht. Grund ist ein Brand, der der Klage zufolge von einem defekten iPhone ausgelöst wurde. Konkret habe es sich bei dem Modell demnach um ein iPhone 4S gehandelt, wie Cnet berichtet.

Eine Untersuchung habe ergeben, dass der Akku des Smartphones Feuer gefangen habe, was zu einem Brand in dem Zuhause der Kundin zur Folge hatte. Der entstandene Schaden belaufe sich auf 75.000 US-Dollar.

Schuldfrage

Das Versicherungsunternehmen dürfte nun versuchen zu beweisen, dass die Schuld für das Feuer bei Apple liege. Die Kundin hat laut eigenen Angaben den Akku nicht beschädigt oder anderweitig modifiziert. Es ist unklar, ob das iPhone bei dem Vorfall gerade an ein Ladegerät angeschlossen war.

Im vergangenen Jahr machte vor allem das Samsung Galaxy Note 7 Schlagzeilen, weil mehrere Exemplare in Flammen aufgegangen sind. Damals war ein Konstruktionsmangel schuld, was zu einem Verkaufsstopp und Rückruf führte. Ein explosionsartiges Abbrennen von Akkus wird Thermal Runaway genannt und kann mehrere Gründe haben.