Digital Life
06.04.2014

Microsoft sucht in der Wüste nach Ataris E.T.

Es soll der Legende auf den Grund gegangen werden, ob tatsächlich Millionen unverkaufte Exemplare vom Atari-Spiel E.T. in der Wüste vergraben wurden.

Microsoft und das Unternehmen Lightbox Entertainment haben von den Behörden die Genehmigung bekommen, nach Exemplaren des Spiels E.T. zu suchen, die angeblich in der Wüste im US-amerikanischen Bundesstaat New Mexico nahe der Stadt Alamogordo vergraben sind. Das berichtet die lokale Nachrichtenseite Alamogordo News. Die Ausgrabungen, die in den nächsten Tagen starten könnten, sind Teil einer Dokumentation, die von Lightbox produziert wird. Die fertige Dokumentation, die sich um den Aufstieg und Fall von Atari drehen soll, soll im Laufe des Jahres exklusiv für die Xbox erhältlich sein.

E.T. für den Atari 2600 aus dem Jahr 1982 gilt als einer der größten Flops der Videospielgeschichte. Weil der Film, auf dem das Spiel basierte, derart erfolgreich war, ließ Atari Berichten zufolge rund fünf Millionen Cartridges herstellen, von denen aber nur ein Bruchteil verkauft wurde. So blieben zwischen 2,5 und 3,5 Millionen Exemplare über, die zum Teil angeblich in einer nächtlichen Aktion illegal in der Wüste von New Mexico vergraben wurden. Ob diese Geschichte wahr ist, ist seit Jahren Rätsel für viele Videospiel-Fans. Der wirtschaftliche Flop wird von Vielen als einer der ausschlaggebenden Punkte für den Niedergang des Videospiel-Pioniers gesehen.