Digital Life
04.03.2013

Mitarbeiter wegen "Harlem Shake" gefeuert

Das „Harlem Shake“-Dance-Fieber auf YouTube bringt nicht nur Spaß. In Australien hat der Tanz fünfzehn Bergleuten ihren Job gekostet. Auch die US-Flugsicherheitsbehörde FAA fand den Tanz an Board eines Flugzeugs nicht so lustig und ermittelt nun gegen achtzehn College-Studenten.

In Australien hat der "Harlem Shake" fünfzehn Bergleute ihren Job gekostet. Die Kumpels hatten vor zwei Wochen aus Spaß bei einer Nachtschicht unter Tage 30 Sekunden lang wild getanzt, sich dabei gefilmt und das Stück auf YouTube hochgeladen. Ihr Arbeitgeber Barminco fand das nicht witzig und feuerte die Männer. Sie hätten die Sicherheitsstandards verletzt, wie die Zeitung „West Australian" am Montag aus dem Entlassungsschreiben zitierte.

Ermittlungen wegen Flugzeug-Shake
Auch die US-Flugsicherheitsbehörde FAA ermittelt im Fall von 18 College-Studenten, die an Bord eines Passagierflugzeugs von Frontier Airlines rund 31 Sekunden lang zum YouTube-Hit getanzt haben. Steve Wallace, ehemaliger Leiter der Flugunfalluntersuchung bei der FAA ortete "ein Sicherheitsproblem".  Er warnte vor plötzlich auftretenden Turbulenzen, bei denen sich wild umherhüpfende Menschen im Flugzeug verletzen könnten. Besser sei, man bleibe angeschnallt, so Wallace gegenüber CNN. Laut den College-Studenten war die Aktion mit dem Bordpersonal abgesprochen. Eine Sprecherin der Fluggesellschaft betonte, dass bei der Tanzaktion alle Sicherheitsmaßnahmen befolgt worden seien.

Der „Harlem Shake"-Dance rollt seit Wochen vor allem als YouTube-Phänomen um den Globus. Menschen filmen sich in oft schrägen Kostümen oder auch nackt beim wilden Wackeln mit dem Oberkörper.

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