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Vorlage
06/14/2013

New York: Verbot für Waffen aus 3D-Drucker

Ein neuer Gesetzesentwurf im US-Bundesstaat New York sieht vor, dass die Herstellung von Waffen mit einem 3D-Drucker nur registrierten Büchsenmachern vorbehalten sein soll. Damit soll verhindert werden, dass Waffen wie der "Liberator" zum Einsatz kommen. Auch die Produktion von Magazinen soll unter Strafe gestellt werden.

Im US-Bundesstaat New York könnte ein neuer Gesetzesentwurf schon bald die Herstellung von Waffen mit 3D-Druckern verhindern. Demnach sei vorgesehen, dass lediglich ein registrierter Büchsenmacher Waffenteile herstellen darf und diese binnen 72 Stunden beim NYPD melden muss. Die Vorlage wurde von Stadtrat Lewis Fidler vorgelegt.

Für Cody Wilson, dem Gründer

, das die 3D-Drucker-Waffe "Liberator" entwickelt hat, stellt die Vorlage eine Verletzung geltender Waffengesetze dar. Der Sprecher von Fidler verwies allerdings darauf, dass der Gesetzesentwurf bereits mehrere Prüfungen überstanden hätte und demnach in Einklang mit den Gesetzen sei.

"Kein wirkliches Problem"
Am Mittwoch stellte außerdem Abgeordnete Linda Rosenthal einen Gesetzesentwurf vor, der die Herstellung oder den Verkauf von Waffen und Magazinen aus dem 3D-Drucker unter Strafe stellen soll. Kritiker der Diskussion bemerken jedoch, dass die Herstellung von Waffen mit dem 3D-Drucker wohl nie ein wirkliches Problem werden würde, da der Aufwand schlicht und ergreifend zu groß sei.

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