Über Facebook lernte der Mann die Erpresserin kennen

© dpa/Julian Stratenschulte

Umfrage
03/19/2014

Österreicher fühlen sich im Internet unsicher

Einer neuen Studie zufolge schätzen zwei Drittel der Österreicher das Internet im Hinblick auf die Sicherheit der Daten als eher unsicher ein.

Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts MindTake fühlen sich Österreicher im Internet nicht gerade sicher, vor allem beim Besuch von sozialen Netzwerken. Etwa zwei Drittel der Befragten beurteilen das Internet insgesamt im Hinblick auf die Sicherheit der Daten bzw. den Schutz der Privatsphäre als eher unsicher. Die Ergebnisse der Studie basiert auf einer auf einer repräsentativen Stichprobe von 500 österreichischen Internet-Usern, die online befragt wurden.

Phishing als größtes Problem

44 Prozent der Österreicher empfinden demnach Phishing als derzeit größtes Problem bezüglich der Sicherheit im Internet, gefolgt von Viren (43 Prozent) und der Überwachung durch große Unternehmen wie Google (27 Prozent). Personalisierter Werbung (7 Prozent) und Cyber-Stalking (7 Prozent) werden laut den Ergebnissen der Befragung als geringste Gefahrenquellen wahrgenommen.

MindTake Internetsicherheit

MindTake Internetsicherheit

MindTake Internetsicherheit

Das Lesen von aktuellen Nachrichten (92 Prozent), das Lesen bzw. Versenden von E-Mails (89 Prozent) oder das Suchen von Angeboten (89 Prozent) stellen Tätigkeiten im Internet dar, bei denen sich die Befragten sehr sicher fühlen, wie es in der Presseaussendung von MindTake heißt. Misstrauen wird hingegen gegenüber sozialen Netzwerken geäußert. 39 Prozent fühlen sich beim Besuch von Facebook, Twitter und Co unsicher. Jedoch schwindet die Skepsis, je häufiger Social Media Plattformen genutzt werden.

Fast alle nutzen Virenschutz

94 Prozent der Befragten haben laut eigenen Angaben ein Virenschutzprogramm installiert. 87 Prozent nutzen eine Firewall und 85 Prozent geben an, keine E-Mails mit unbekanntem Absender zu öffnen. 82 Prozent verwenden möglichst sichere Passwörter, aber nur jeder Zweite ändert diese auch regelmäßig.

61 Prozent der Österreicher waren schon einmal von Viren betroffen und 19 Prozent von Phishing-E-Mails. 15 Prozent haben schon Erfahrungen mit Internetbetrug gemacht.

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