Digital Life
31.07.2012

Österreicher vorsichtig bei Online-Urlaubsfotos

Laut einer aktuellen Studie wächst das Bewusstsein der Österreicher bei der Nutzung von Sozialen Netzwerken wie Facebook. Lediglich 43 Prozent laden ihre Urlaubsfotos auf Sozialen Netzwerken hoch, davon nur drei Prozent ohne Vorauswahl. Lediglich Deutschland kann diesen Wert unterbieten.

Laut einer Umfrage der Personensuchmaschine 123people unter 993 österreichischen Usern laden 43 Prozent der österreichischen Internet-Nutzer ihre Urlaubsfotos auf Social Network Sites hoch – drei Prozent ohne eine Auswahl vorzunehmen. Lediglich die deutschen Nutzer sind noch vorsichtiger, denn hier stellen nur 35 Prozent der Befragten ihre Urlaubsfotos online. Am unbekümmertsten sind die polnischen User, von denen beinahe 60 Prozent Fotos im Internet teilen. In der Schweiz sind zum Vergleich 44 Prozent, in Spanien, Frankreich und in den USA 47 Prozent und in den Niederlanden 49 Prozent. Die Vorsicht ist allerdings auch nicht ohne Grund, denn zahlreiche Nutzer befürchten, dass die Inhalte dabei in die falschen Hände geraten könnten, zum Beispiel dene des Arbeitgebers.

Wertvolle Personen-Daten
„Obwohl das Bewusstsein im Umgang mit dem Internet steigt, bedenken viele Nutzer mögliche Konsequenzen, die zum Beispiel durch das Veröffentlichen von Fotos im Bikini oder mit einem alkoholischen Getränk entstehen können, nicht. In einer Sekunde teilen wir ein Foto via Smartphone mit unseren Facebook-Freunden, in der anderen Sekunde können wir womöglich unseren Job oder Freunde verlieren", gibt Alexandra Senoner, Unternehmenssprecherin von 123people zu Bedenken. Derartige Daten zählen dennoch zum wichtigsten Gut der in Österreich gegründeten Personen-Suchmaschine. Über den sogenannten People Manager lassen sich unerwünschte Daten allerdings jederzeit aus den Suchergebnissen entfernen.

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