Digital Life
14.12.2018

Österreichische Polizei kämpft mit Computerproblemen

Seit Donnerstag gibt es Ärger. Innenministeriumssprecher Pölzl: "keine Auswirkungen auf bestehende Daten".

Wegen eines Defekts im Hardwarebereich kämpft die Polizei in Österreich seit Donnerstag kurz vor Mittag mit Computerproblemen. Das teilte Innenministeriumssprecher Christoph Pölzl am Freitag auf Anfrage der APA mit. Konkret ist das sogenannte PAD-System (Protokollieren-Anzeigen-Daten) ausgefallen. Bestehende Daten sind Pölzl zufolge aber nicht gefährdet, auf sie gebe es "keine Auswirkungen".

"Derzeit wird fieberhaft an der Behebung des Problems gearbeitet und man ist zuversichtlich, dies in Kürze behoben zu haben", betonte der Innenministeriumssprecher. Personen- und Sachenfahndungen, die beispielsweise über das PAD in die Datenbanken eingespielt werden, konnten laut Pölzl dennoch ins System eingespeichert werden. Außerdem wurden Formulare für die Dauer des Ausfalls bereitgestellt, die nachträglich ins PAD übertragen werden.

Der Defekt im Hardwarebereich in Teilen der Polizei-Computer war am Abend behoben. Das teilte Innenministeriumssprecher Christoph Pölzl am Freitag der APA mit.