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Studie Ohne Facebook ist man glücklicher und weniger gestresst.

Foto: dpa/Stephan Jansen
Eine neue Studie hat untersucht, wie sich das Aufgeben von Facebook auf das Befinden von Menschen auswirkt.

Dänische Forscher haben eine Studie  durchgeführt, bei der sie das Verhalten von über 1000 Facebook-Nutzern analysiert haben. Dabei wurde festgestellt, dass 94 Prozent der Teilnehmer das Online Netzwerk als Teil ihrer täglichen Routine nutzen. Die Nutzer wurden anschließend in zwei Gruppen aufgeteilt: Ein Teil durfte Facebook wie gewohnt weiterhin nutzen und der zweite Teil musste die Nutzung sofort einstellen.

Nach einer Woche wurden die Teilnehmer zu ihrem Befinden befragt. Die Gruppe, die Facebook nicht genutzt hat, war dabei glücklicher und weniger gestresst. Außerdem haben die Teilnehmer angegeben, das Gefühl zu haben, weniger Zeit zu verschwenden, wenn sie auf Facebook verzichten. Auch die sozialen Aktivitäten außerhalb von Facebook sind gestiegen sowie die Zufriedenheit mit dem eigenen Sozialleben.

Facebook Studie
Foto: Happiness Research Institute / Screenshot

Die Forscher vermuten unter anderem, dass Facebook die Nutzer mit ihrem eigenen Leben unzufriedener macht, da es die Highlights im Leben anderer in den Fokus stellt. Die komplette Studie kann hier heruntergeladen werden (PDF)

(futurezone) Erstellt am 13.11.2015, 08:52

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