Nun taucht auch Bundeskanzler Werner Faymann auf YouPorn aufCreative Commons Attribution Non-Commercial Share Alike

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Digital Life
09/24/2015

Piraten werben nun auch mit Kanzler Faymann auf YouPorn

Nach dem die Linzer Piraten mit einem Foto der Innenministerin Mikl-Leitner auf YouPorn geworben haben, taucht nun auch Bundeskanzler Werner Faymann auf der Pornoseite auf.

Nachdem die Linzer Piratenpartei mit Innenministerin Johanna Mikl-Leitner auf YouPorn geworben haben, bringt die Piraten nun auch eine Banner-Werbung mit Bundeskanzler Werner Faymann auf die Pornoseite.

In Form einer Bannerwerbung steht unter einem Foto des Bundeskanzlers der Satz "Ich kann nicht wenn jemand zuschaut!" in Anspielung auf die Überwachungsmaßnahmen im Rahmen des geplanten Staatsschutzgesetzes. Ein weiterer Banner zeigt die bekannte Handgeste von der deutschen Bundeskanzlerin Merkel mit dem Zusatz: "Weiß Mutti was du da tust?"

"Auch Bundeskanzler Werner Faymann und die SPÖ stehen - wie die gesamte Regierung - hinter dem geplanten Staatsschutzgesetz", heißt es in einer Aussendung der Piratenpartei Oberösterreich. Wie schon der Werbe-Banner mit Mikl-Leitner, ist auch das Faymann-Sujet mit einer Infoseite der Oberösterreichischen Piraten verlinkt.

Kostenpunkt 40 Euro

"Wir sind überwältigt vom Zuspruch der Menschen. Es zeigt, dass man auch mit diesem heiklen aber umso wichtigeren Thema Menschen erreichen kann, wenn man die Konsequenzen der Überwachung dort sichtbar macht wo die Privatsphäre wichtig ist", so Claus-Peter Wiesinger, Spitzenkandidat der Piraten in Linz. "Unser kleines Werbebudget ergänzen wir durch Kreativität. So effektiv hat wohl noch keine politische Partei mit bisher rund 40 Euro Werbung gemacht." sagt Wiesinger.

Trotz expliziter Aufforderung des Innenministeriums wollen die Piraten weiterhin mit Mikl-Leitner auf Pornoseiten gegen Überwachung werben. Berichte, das Sujet sei entfernt worden, seien unrichtig, so die Piraten. Das verwendete Foto von der Innenministerin sei vom Außenministerium zur Verwendung unter einer CreativeCommons-Lizenz freigegeben worden, lautet die Begründung.