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Logistik Post stockt Elektro-Fahrzeugflotte auf.

Foto: Herbert Neubauer, apa
Die österreichische Post AG stockt ihre Elektrofahrzeugflotte auf. Bis zum Jahr 2015 sollen „deutlich über 1.000“ der derzeit 7.000 konzerneigenen Fahrräder, Mopeds und Autos der Brief- und Paketzustellung elektrobetrieben sein. Anfang 2013 hatte der Konzern 265 Elektrofahrzeuge im Einsatz.

„Heute ist die Technologie noch nicht wirtschaftlich darstellbar, aber wir glauben, dass dieser Beitrag zur Nachhaltigkeit wichtig ist und sind dankbar für die Förderung des Umweltministeriums, um die Elektrofahrzeuge im Echtbetrieb zu testen“, sagte Unternehmenschef Georg Pölzl am Mittwoch am Rande der Präsentation neuer E-Dreiräder .

Die Post hat nun sieben elektrobetriebene Dreiräder angekauft, wie sie bereits in der Schweiz im Einsatz sind. Im Laufe des Jahres sollen noch 15 Autos, 80 Mopeds und einige Fahrräder hinzukommen.

APA/HERBERT NEUBAUERAPA12963504 - 29052013 - WIEN - ÖSTERREICH: Präsentation der neuen elektrischen Zustellfahrzeuge E-Mobile der Post am Mittwoch, 29. Mai 2013, in Wien. APA-FOTO: HERBERT NEUBAUER
Foto: Herbert Neubauer, apa

100 Kilometer Reichweite
Mit den neuen Elektro-Dreirädern können 120 Kilogramm Post befördert werden - im Anhänger sind noch einmal Platz für 150 Kilogramm. Die Reichweite der Räder beträgt laut Post bis zu 100 Kilometer, die Zusteller legen im Schnitt pro Tag 45 Kilometer zurück und starten bzw. stoppen ihr Fahrzeug dabei 150 Mal.

Förderungen
Der Klima- und Energiefonds unterstützt die Post den Angaben zufolge mit insgesamt 3,4 Millionen Euro. Österreichweit wurden dem Fördertopf bereits 56,3 Millionen Euro für über 4.000 umweltfreundliche Mobilitätsprojekte entnommen. In der Förderperiode 2007 bis 2012 seien insgesamt 10.900 Elektrofahrzeuge - vorwiegend Fahrräder und Motorräder, aber auch erste Autos - mit rund 11 Millionen Euro unterstützt worden. Weitere 650.000 Euro flossen in rund 1.700 E-Ladestationen. Zusätzlich förderte der Fonds acht Modellregionen für Elektromobilität mit bisher rund 18,8 Millionen Euro. In der zweiten Periode sind nun auch Elektrofahrzeuge mit größerer Reichweite sowie Nutzfahrzeuge und Busse im Fokus.

Die ersten Elektrofahrzeuge hatte die heimische Post schon vor 100 Jahren in Betrieb - am 15. Juni 1913 wurden die ersten 29 Elektropaketwagen eingesetzt, damals noch in den Diensten der k.k. österreichisch-ungarischen Post.

(apa) Erstellt am 29.05.2013, 14:00

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