Digital Life
12.02.2016

Sammelklage: Uber zahlt 28,5 Millionen Dollar

Der Fahrdienstvermittler hat seine Sicherheitsüberprüfungen irreführend beworben und von US-Kunden dafür auch Gebühren eingehoben.

Uber darf seine Sicherheitsüberprüfungen nicht mehr als „branchenführend“ bewerben. Am Donnerstag stimmte der Fahrdienstvermittler einer Einigung zu, die zur Beilegung einer Sammelklage führen soll. Uber verpflichtete sich dabei, 28,5 Millionen Dollar zu zahlen, berichtet Business Insider.

Geklagt hatten Uber-Kunden, die sich durch eine von Uber erhobenen Gebühr für eine „sichere Fahrt“, mit der die branchenführenden Sicherheitsüberprüfungen unterstützt werden sollten, übervorteilt fühlten. Weil Uber aber nicht, wie andere Taxi-Unternehmen in den USA, Fingerabdrucküberprüfungen seiner Fahrer durchführe, sei die Behauptung haltlos, so die Kläger. Die Gebühr will Uber beibehalten. Sie soll künftig aber „Buchungsgebühr“ genannt werden. Die Einigung muss noch von einem Richter abgesegnet werden.