Digital Life
24.09.2018

SAP, Microsoft und Adobe wollen auf offene Daten setzen

Ein gemeinsames Datenmodell soll den Datenaustausch zwischen Anwendungen erleichtern.

Die drei Softwareriesen SAP, Microsoft und Adobe wollen künftig über ihre Plattformen hinweg den Datenaustausch erleichtern. Gemeinsame Kunden könnten im Rahmen der sogenannten "Open Data Initiative" Informationen einfacher vernetzen und zusammenführen, kündigten die beiden US-Konzerne und Europas wertvollstes Technologieunternehmen am Montag auf einer Microsoft-Veranstaltung in Orlando an.

Microsoft-Wolke

Konkret werde dafür die Interoperabilität und die Möglichkeit zum Austausch zwischen den Anwendungen über ein gemeinsames Datenmodell verbessert. Dieses werde die Nutzung eines Datenspeichers über Microsofts Cloud-Sparte Azure ermöglichen. Unternehmen wie Coca-Cola, Unilever und Walmart haben demnach Interesse angemeldet.

Letztlich geht es den drei Initiatoren darum, sogenannte Datensilos - also die Speicherung von Informationen, die kaum oder gar nicht gebraucht werden - auszumerzen und einen gesamtheitlichen Blick auf den Kunden zu ermöglichen. Dies soll auch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und eine Echtzeit-Analyse der Daten erleichtern. SAP-Manager Alex Atzberger betonte, die "Open Data Initiative" sei offen für weitere Mitglieder. Wer sich an die Prinzipien halte, könne sich anschließen.