Digital Life
14.12.2017

Schweizer Nationalbank: Kein Problem in Kryptowährungen

Laut dem Chef der Schweizer Nationalbank gefährden Kryptowährungen die Finanzstabilität nicht.

Der ungebremste Hype um die Kryptowährungen bereitet dem Chef der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Thomas Jordan keine schlaflosen Nächte. Bitcoin und Co würden keine Gefahr für die Geldpolitik oder die Finanzstabilität bergen, sagte er am Donnerstag vor den Medien. Derzeit stünden eher Fragen des Anleger- und Konsumentenschutzes im Fokus.

Denn aus Sicht der Schweizerischen Nationalbank (SNB) hätten die virtuellen Währungen vor allem den Charakter eines Anlageinstruments. "Und Anlageinstrumente bergen auch Risiken, wie etwa einen Wertverlust", sagte Jordan. Der Schutz der Anleger sei daher eine zentralere Frage, als die nach möglichen Auswirkungen auf die Wirksamkeit der Geldpolitik. Auch die Finanzstabilität werde von den Kryptowährungen nicht tangiert; die Risiken seien im Moment noch sehr klein. "Verluste mögen schmerzhaft für Einzelne sein, haben aber keine Bedeutung für die Finanzstabilität", betonte der SNB-Chef.