Digital Life
11.04.2017

Smart City Award: Ideen rund ums Gemüse

Der Klima- und Energiefonds vergibt Preise für eine smarte, grüne Stadt, in der wir alle gerne leben möchten.

„Coffee to grow“ heißt eines der Projekte, die beim Smart City Award des Klima- und Energiefonds eingereicht worden sind. In Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie werden Prämien in der Höhe von 500 Euro für die besten, innovativsten Projekte vergeben.

Coffee to grow

Simon K. hat sich beim Projekt „Coffee to grow“ etwa überlegt, dass Kaffeesatz eigentlich zu wertvoll ist, um ihn wegzuschmeißen. „Wir wollen Kaffeesatz dazu nutzen, um unser Gemüse auf der City Farm zu düngen. Dabei helfen uns Kompostwürmer, die es schaffen, den Kaffeesatz in nährstoffreichen Wurmhumus umzusetzen. Damit können die Pflanzen optimal wachsen.“ Im Zuge des Projekts will Simon K. Sammelbehälter an Kaffeehäuser verteilen und von dort regelmäßig wieder abholen.

Gesucht wurden Installationen, Aktionen oder Interventionen in urbanen Räumen, die einen Beitrag zum Motto „Greening the City“ leisten, in zwei Videos dokumentierbar und in einer vorgegebenen Frist von wenigen Monaten umsetzbar sind. Gefördert werden soll auch das „soziale Miteinander“. Genau das spielt auch beim eingereichten Projekt von Fabrizio D. eine große Rolle. Unter dem Motto „Von Gemüse zur Gemeinschaft“ soll durchs Pflanzen von Obst, Gemüse und Kräutern in einem Hinterhof das Gemeinschaftsgefühl im Wohnhaus gefördert werden. „Wir wollen zusammen pflanzen, gießen, ernten und essen. Unser Ziel ist es, den Innenhof zu begrünen, um Menschen zu verbinden.“

Die Videos aller Nominierten sind auf der Plattform smart-city-award.at online zu finden. Bis 15. Juni 2017 haben diese Nominierten nun Zeit, ihre Pläne zu realisieren und die Ergebnisse wiederum in einem maximal zweiminütigen Aktions-Video zu dokumentieren. Die erfolgreichen Umsetzungen werden vom Klima- und Energiefonds mit 500 Euro belohnt. Die Prämierten werden bis zum 31. August 2017 benachrichtigt.

Disclaimer: Dieser Beitrag entstand im Zuge einer Kooperation zwischen dem Klima- und Energiefonds und futurezone.