Digital Life
19.10.2012

Smart Meter: EVN fordert mehr Sicherheit

Bei den digitalen Stromzählern, den sogenannten Smart Metern, sollte noch mehr in Sicherheit investiert werden, regte EVN-Vorstandssprecher Peter Layr am Freitag auf der Gewinn-Messe an.

Die Geräte müssten von der Security her sicherer gemacht werden, gegen Manipulation der Zähler oder sogar Abschaltungen geschützt werden, so Layr. „Hier muss noch viel mehr in Sicherheit investiert werden, damit der Durchbruch kommt", forderte Layr. Sicherheitsexperten

, dass die Versorgungssicherheit der Österreicher auf dem Spiel stehe, wenn bei der Implementierung der Stromzähler zu wenig Rücksicht auf Sicherheitsmaßnahmen genommen werde.

Die EVN sei darauf eingestellt, dass bei ihren ein Million Kunden bis 2020 Smart Meter installiert sein werden. Bis 2019 wird wie berichtet jeder österreichische Haushalt mit einem so genannten „intelligenten" Stromzähler ausgestattet. Die Smart Meter sollen beim Energiesparen helfen, indem sie dem Endkunden genaue Daten über Verbrauch und Kosten liefern. Das Einsparungspotenzial beträgt momentan rund 30 bis 50 Euro für einen Haushalt im Jahr - das sind etwa 3 bis 4 Prozent der Stromkosten.

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