Digital Life
03/22/2019

Software-Probleme bei Deutscher Flugsicherung

In Deutschland sind aufgrund der Probleme aktuell 25 Prozent weniger Passagierflüge in der Luft als sonst.

Die Deutsche Flugsicherung hat weiterhin Software-Probleme. In der Folge konnte der Luftraum über weiten Teilen Deutschlands auch am Freitag 25 Prozent weniger Passagierflüge aufnehmen als sonst. Es könne weiterhin zu Verspätungen und Flugabsagen kommen, erklärte eine Sprecherin der Gesellschaft am Freitag in Langen bei Frankfurt. Die Sicherheit des Luftverkehrs sei aber nicht gefährdet.

Bereits seit Mittwochabend hat das bundeseigene Unternehmen die Verkehrsmenge für den Luftraum reduziert, der vom Center Langen bei Frankfurt kontrolliert wird. Dieser reicht vom Bodensee im Süden bis nach Kassel im Norden und von der französischen Grenze bis nach Thüringen. Von den größeren Flughäfen sind Stuttgart, Köln-Bonn, Frankfurt und mit einem Teil des Anflugs auch Düsseldorf betroffen. Sie hatten am Donnerstag nur geringe Auswirkungen registriert.

Zentrales System

Die betroffene Software stellt den Lotsen alle wichtigen Daten des jeweiligen Fluges zur Verfügung. Das sind beispielsweise Flugzeugtyp, Flugstrecke und die erwartete Überflugzeit. Das System arbeite in Langen fehlerhaft, so dass die Lotsen genauer und zeitaufwendiger hinschauen müssten, erläuterte die DFS-Sprecherin. Die übrigen Sicherungssystems stünden uneingeschränkt zur Verfügung, und auch die übrigen Center der Flugsicherung für andere Lufträume seien nicht betroffen. Einen Zeitpunkt zur Lösung des Software-Problems nannte die DFS weiterhin nicht.