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Tirol
02/28/2014

Softwarefehler verursacht zu hohe Radarstrafen

Zu dem Fehler kam es im Zuge der Umstellung auf ein neues Programm, berichtete die Landespolizeidirektion Tirol am Freitag in einer Aussendung.

Die Tiroler Polizei hat wegen eines EDV-Problems zu hohe Radarstrafen verschickt. Über 2.000 Zulassungsbesitzer seien betroffen und hätten bei Anonymverfügungen höhere Strafen erhalten als gesetzlich vorgeschrieben.

Es handle sich ausschließlich um Anonymverfügungen zu Geschwindigkeitsüberschreitungen, die zwischen dem 21. Dezember und dem 31. Jänner dieses Jahres begangen wurden. Der Fehler sei zwischenzeitlich behoben, hieß es. Alle betroffenen Zulassungsbesitzer werden jetzt von der Behörde angeschrieben.

All jene, die die Strafe noch nicht einbezahlt haben, sollen dies vorerst auch nicht tun, bat die Exekutive. Nach Durchsicht der Akten werden neue ausgestellt. Bereits bezahlte Strafbeträge sollen zurückerstattet werden.