Digital Life
05.03.2011

Sony will IP-Adressen der Geohot-Besucher

Sony hat sich durch das Recht gesichert, Zugriff auf alle IP-Adressen zu haben, die die Jailbreaking-Webseite von George Hotz besucht haben.

Sony will die IP-Adressen all jener, die auf die Jailbreaking-Webseite von George Hotz auch nur zugegriffen haben. In diesem Zusammenhang hat sich der Konzern nun eine Genehmigung eines Bundesrichters in San Francisco eingeholt. Dem Beschluss zufolge muss George Hotz‘ Webhost die IP-Adressen sämtlicher Besucher von Januar 2009 bis zum aktuellen Tag bereitstellen. Darüber hinaus will Sony noch entsprechende Daten von YouTube, Google oder Twitter, die auf eventuelle Verbindungen zu Hotz‘ Webseite hinweisen. Bereits im Vorfeld hat Sony gedroht, alle User anzuklagen, die den berüchtigten Jailbreak-Code weiterverbreiten.

Die durch den Beschluss gewonnen Daten sollen jedoch primär nicht eventuellen weiteren Klagen dienen, sondern Sony zufolge aufzeigen, wie Hotz den Jailbreak „ausgeliefert“ habe. Außerdem will der Konzern nachweisen, dass viele Zugriffe aus Kalifornien gekommen sind und der Bundesstaat demnach ein geeigneter Ort sei, um den Prozess auszutragen. Sony will den Prozess gegen Hotz vorzugsweise in Kalifornien, anstatt in Hotz Heimatstaat New Jersey austragen. Der Prozess geht im April in die nächste Runde, dann wird entschieden werden wo die Verhandlung stattfindet.