Inode belegt im Spam-Ranking Platz zwei

© Gene J. Puskar, ap

Sicherheitsbericht
02/21/2012

Spam auf niedrigstem Level seit Jahren

Laut einem aktuellen Bericht von McAfee nimmt Spam weltweit weiterhin ab. Allerdings werden die Angriffe von Cyberkriminellen immer ausgeklügelter und zielgerichteter. Auch die Zahl von Malware-Webseiten steigt.

Im letzten Quartal 2011 ist Spam weltweit auf das niedrigste Level seit gesunken. Das geht aus einem aktuellen Sicherheitbericht von McAfee hervor. Vor allem in Großbritannien, Brasilien, Argentinien und Südkorea - beliebte Angriffsmärkte - gingen die Zahlen zurück. In den USA und Deutschland gab es hingegen einen leichten Anstieg. Gleichzeitig bleiben Junkmails weiterhin ein ernstzunehmendes Problem, weil die Attacken immer zielgerichteter stattfinden.

Bei Botnets trat in den Monaten November und Dezember 2011 wieder ein Wachstumsschub auf, nachdem sich die Zahlen seit Sommer eigentlich rückläufig entwickelt hatten. Zwar gab es in einzelnen Ländern zuletzt auch Rückgänge, aber in den meisten Regionen nahm das Botnet-Problem gegen Jahresende wieder zu, so der McAfee-Bericht.

Zahl von Malware-Webseiten steigt
Die Zahl von Webseiten mit Schadcode erfuhr im letzten Quartal 2011 einen deutlichen Zuwachs gegenüber den Vormonaten. Während im dritten Quartal pro Tag 6500 Malware-Seiten registriert wurden, waren es im vierten Quartal 9300 täglich. Im Schnitt war eine von 400 getrackten URLs mit Schadcode infiziert. Die meisten Malware-Seiten wurden in den USA ausgemacht. Hinzu kommt, dass Malware auf Handys zu einem zunehmenden Problem wird, insbesondere Android-User sind davon betroffen.