MEDIEN
12/08/2010

Springer zieht positive App-Bilanz

Medienkonzern verkauft mehr als 500.000 mobile Anwendungen

Der deutsche Medienkonzern Axel Springer ("Bild, "Die Welt") hat eine positive Zwischenbilanz der kostenpflichtigen, digitalen Angebote gezogen. Innerhalb eines Jahres hat das Unternehmen mehr als 800.000 journalistische Anwendungen für mobile Endgeräte verbreitet, davon wurden rund 540.000 verkauft. Allein die App der "Bild"-Zeitung wurde rund 400.000 Mal bezahlt.

"Enormes Potenzial"

Die "depressive Phase" der Medien nähere sich dem Ende, mobile Endgeräte hätten ein "enormes Potenzial", sagte der Springer-Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner. Axel Springer erwirtschafte bereits 25 Prozent seines Umsatzes auf dem digitalen Sektor.

Umsätze vergleichsweise gering

"Die aktuellen Zwischenergebnisse sind äußerst ermutigend", sagte Döpfner. Allerdings seien die Umsätze im Vergleich zum Geschäft mit den gedruckten Titeln noch gering. Döpfner kündigte die Entwicklung weiterer Bezahlangebote an. Am Mittwochabend soll eine neue "Bild"-Anwendung für das Apple-Table iPad vorgestellt werden.

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(dpa)