Digital Life
02.06.2017

Stadt Wien plant ein smartes Ampelsystem

In Wien sollen sämtliche Ampelanlagen an Kreuzungen vernetzt werden. Das will die Grüne Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou.

Ampeln, die sich automatisch an die tatsächliche Verkehrslage anpassen, das will die Wiener Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou. Künftig sollen in Wien alle Ampelanlagen miteinander vernetzt werden und den Verkehr individuell regeln. Das berichtet wien.orf.at.

Ziel sei es etwa, bei kurzfristigen Staus, die durch unvorhersehbare Ereignisse entstehen, mithilfe intelligenter und automatisierten Ampel-Schaltungen schneller wieder aufzulösen. Smarte Verkehrssysteme könnten derartige Verkehrsbehinderungen selbständig erkennen und entsprechend reagieren.

Grüne Welle

Darüber hinaus soll auf dem Smartphone sowie auf Navigationssystemen angezeigt werden, wie schnell man fahren soll, damit man ohne rote Ampel vorankommt. Auf bestimmten Routen könnten außerdem Anzeigetafeln über das ideale Tempo für eine "Grüne Welle" informieren.

Der öffentliche Verkehr hätte bei einem derartigen Ampelsystem selbstverständlich Vorrang, so Vassilakou. 20 Millionen Euro soll die Umrüstung des Ampelsystems kosten. Weitere Details blieb die Verkehrsstadträtin schuldig.

Ampeln aus aller Welt und im Laufe der Zeit

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Ampeln in Wien

Die erste Ampel in Wien wurde 1926 an der Opernkreuzung in Betrieb genommen. Dabei musste ein Polizist händisch den Hebel schieben, damit das Licht von rot auf grün sprang. Die erste Wiener Fußgängerampel startete 1951.

1956 nahm die erste automatische Ampelanlage an der Kreuzung Argentinierstraße und Gußhausstraße im vierten Wiener Gemeindebezirk ihren Dienst auf. 1959 wurde das Grünblinken am Ende der Grünphase eingeführt. Aktuell gibt es in Wien 1.250 Lichtsignalanlagen.