Digital Life
05.06.2013

Staubsauger messen Temperatur in Datenzentren

IBM misst die Temperaturverteilungen in seinen Datenzentren, um die Energieeffizienz zu verbessern. Dabei kommen Staubsaugerroboter zum Einsatz.

IBM verwendet eine anpassbare Version des Roomba von iRobot für seine Messungen, wie techweekeurope berichtet. Die Geräte werden mit Sensoren für Temperatur und Feuchtigkeit ausgestattet und fahren dann selbständig in den Rechenzentren umher. Dabei erstellen sie eine Klimakarte für die Gebäude. So kann IBM feststellen, wo kühle Luft verschwendet wird oder welche Orte zu heiß sind. Entsprechende Anpassungen sparen Strom.

Derzeit sind elf Robo-Sauger bei IBM im Einsatz, verteilt auf vier Kontinente. Bis Ende des Jahres soll die Zahl noch weiter steigen. Vor kurzem wurde die Roomba-Flotte mit der Fähigkeit ausgestattet, RFID-Tags zu scannen. So können die Roboter während ihrer Messungen gleich noch eine Inventur machen. Für die Aufgaben, die jetzt von den Roombas erledigt werden, wurden früher Menschen eingesetzt. Durch die Roboter spart sich IBM einiges an Ressourcen. Die indische Firma EMC hat ein ähnliches Projekt mit Staubsaug-Robotern.

Mehr zum Thema

  • Der Roboter des Jahres hält Viehställe sauber
  • Dyson wirft Bosch Technologie-Spionage vor
  • Test: Staubsaug-Roboter auf Schmutzsuche