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Digital Life
11/25/2013

Studie: Bitcoin-Erfinder investierte in The Silk Road

Der nach wie vor unbekannte Erfinder von Bitcoins könnte einer Studie zufolge unter anderem in den Drogen-Marktplatz The Silk Road investiert haben.

Eine Studie zweier israelischer Informatiker könnte eine Verbindung zwischen dem inhaftierten Silk Road-Gründer Ross William Ulbricht sowie dem Erfinder von Bitcoin, der nur unter dem Pseudonym „Satoshi Nakamoto“ bekannt ist, aufgedeckt haben. Die beiden Forscher haben im Rahmen der Studie die finanziellen Aktivitäten von The Silk Road untersucht. Möglich wurde dies dadurch, dass bei Bitcoin alle Transaktionen öffentlich einsehbar sind.

Schwieriges Auffinden

The Silk Road soll bis zu dessen Ende rund 1,2 Milliarden US-Dollar umgesetzt haben. Ulbricht konnte dabei über die Transaktionsgebühren 80 Millionen US-Dollar einnehmen. Den Nachforschungen der beiden Informatiker zufolge haben die US-Behörden lediglich 22 Prozent dieser Summe beschlagnahmen können. Allerdings konnten sie selbst lediglich ein Drittel der Summe aufspüren.

Investment von 1000 Bitcoins

Über die Transaktionen entdeckten sie jedoch einen Transfer von 1.000 Bitcoins im März dieses Jahres an Ulbricht. Das entsprach damals einem Wert von 60.000 US-Dollar, heute wären es rund 847.000 US-Dollar. Die Forscher vermuten, dass dahinter ein Investment in das Unternehmen Silk Road stecken könnte. Die Summe wurde von einem Account aus überwiesen, der im Januar 2009 erstellt wurde, zur frühen Anfangszeit von Bitcoin. Es wird bereits seit längerer Zeit vermutet, dass hinter diesen Accounts der Erfinder der Währung steckt. Seit 2010 gab es keine Nachricht von „Satoshi Nakamoto“ mehr.