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Cyberwar Symantec: Nordkorea hinter Cyberangriffen auf Banken.

Nordkoreas Staatschef Kim Jong-Un
Nordkoreas Staatschef Kim Jong-Un - Foto: APA/AFP/KCNA VIA KNS/STR
Banken in 31 Ländern wurden Opfer von Cyberangriffen, die laut IT-Sicherheitsfirma Symantec von Nordkorea aus geführt wurden.

Eine nordkoreanische Hackergruppe steckt einer Sicherheitsfirma zufolge hinter jüngsten Angriffen auf Banken in 31 Ländern. "Wir sind ziemlich sicher", sagte Eric Chien, Forscher bei Symantec, am Mittwoch über die Erkenntnisse der Firma für Internetsicherheit. Bei den Hackern handle es sich um die nordkoreanische Gruppe Lazarus.

Sie soll bereits für eine Reihe von Cyberangriffen verantwortlich sein, darunter den auf Sony 2014 und im vergangenen Jahr auf die Zentralbank in Bangladesch. Bei dem spektakulären Raub wurden 81 Millionen Dollar (76,3 Mio. Euro) erbeutet. Nordkorea wies die Anschuldigungen zurück.

104 Organisationen angegriffen

Wer genau bei dem jüngsten Vorfall angegriffen und ob Geld gestohlen wurde, ist unklar. Symantec zufolge waren 104 Organisationen in 31 Ländern das Ziel. Die meisten davon in Polen, aber auch in den USA, Mexiko, Brasilien und Chile. Der größte polnische Bankenverband ZBP hatte im Februar davor gewarnt, dass der Sektor Ziel eines Hackerangriffs war. Weitere Details nannte ZBP nicht. Die polnischen Behörden waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Am Mittwoch erhoben die USA erstmals Anklage gegen russische Geheimagenten wegen eines Cyberangriffs auf Yahoo 2014. Russland wies die Vorwürfe zurück.

(apa, rts) Erstellt am 16.03.2017, 15:24

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