Digital Life
02.03.2011

Tablets und E-Reader noch zu teuer

Interesse an Gadgets in Österreich gegeben

Vielen Österreichern sind Tablet-PCs und E-Reader noch zu teuer. Laut einer aktuellen Umfrage der Unternehmensberater von der Boston Consulting Group wollen österreichische Konsumenten maximal 199 Euro für ein Tablet und maximal 99 Euro für ein reines Lesegerät ausgeben.

Ein Drittel will sich Gerät kaufen
Das Interesse an den Gadgets ist in Österreich durchaus gegeben. Ein Drittel der Befragten will sich innerhalb der nächsten drei Jahre ein solches Gerät kaufen. Derzeit besitzen drei Prozent der Österreicher ein Tablet oder einen E-Reader.

Die Geräte werden laut der Umfrage zum Lesen digitaler Bücher (58 Prozent) und Zeitungen und Zeitschriften (29 Prozent) genutzt. Die Zahlungsbereitschaft für Inhalte ist in Österreich vergleichsweise hoch. Ein digitales Zeitungsabonnement wäre den Befragten fünf bis neun Euro wert, für ein elektronisches Buch würden sie fünf bis zehn Euro bezahlen.

E-Mails und Internet
Diejenigen, die sich für Tablets und E-Reader interessieren, könnten sich vorstellen, damit zu Mailen (86 Prozent), im Internet zu surfen (77 Prozent) oder sie für persönliche Fotos (69 Prozent) nutzen. Musikanwendungen (70 Prozent), Videos (63 Prozent) und nutzergenerierte Inhalte (55 Prozent) stehen ebenso hoch im Kurs.

Die Umfrage wurde online unter rund 15.000 Verbrauchern in 16 Ländern, darunter Österreich, Deutschland, Großbritannien, USA, Japan und China durchgeführt. In Österreich wurden rund 700 Personen befragt.