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IT-Geschäft

"Tech Week" in Washington: Silicon Valley bearbeitet Trump

Bereits zu Beginn seiner Regierung hat Donald Trump die Chefs mehrerer großer US-IT-Konzerne nach Washington eingeladen. Die guten Beziehungen sollen nun im Rahmen der "Tech Week" in der US-Hauptstadt gepflegt werden. Die CEOs von Apple, Amazon, IBM, Intel, Microsoft und Co. versuchen ihrerseits, den US-Präsidenten gemäß ihren Vorstellungen zu beeinflussen.

"Nervöse" Fachkräfte

Wie Forbes berichtet, versuchte etwa Alpabet-Vorstand Eric Schmidt auf "taktische" Art und Weise Trump dazu zu ermutigen, eine "Explosion neuer Möglichkeiten" anzuführen. Tim Cook sprach sich dafür aus, als Kinder immigrierte Personen vor Deportation zu bewahren. Fachkräfte im Technologiebereich seien aufgrund Trumps rigoroser Einstellung zu ausländischen Arbeitern "nervös", urgierte Cook.

Das Treffen zwischen Trump und den CEOs der US-IT-Konzerne stellt nur den Auftakt für eine ganze Reihe an Gesprächen dar, die in den kommenden Tagen folgen sollen. Unter anderem soll es dabei auch um Steuererleichterungen für die US-amerikanische IT-Branche gehen, die es Unternehmen erlauben soll, einen größeren Anteil ihrer globalen Gewinne, in die USA zu transferieren - und dadurch mehr Steuern zu zahlen.

Abwesende

Wie Recode berichtet, gab es bei Betrachtung der Liste aller Anwesenden beim ersten großen Treffen im Rahmen der "Tech Week" in Washington drei prominente Abwesende. Facebook schickte angeblich wegen terminlicher Unvereinbarkeiten keinen hochrangigen Vertreter zu Trump, Twitter wurde erst gar nicht eingeladen und Tesla-Chef Elon Musk lehnte die Einladung ab.

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