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Berlin

Test für Gesichtserkennung mit Überwachungskameras

Bundespolizei, Bundeskriminalamt (BKA), Bahn und Bundesinnenministerium wollen herausfinden, wie zuverlässig die Technik ist. 250 bis 300 Testpersonen haben ihre Namen und zwei Fotos ihres Gesichts speichern lassen. Drei Kameras filmen an einem bestimmten Ein- und Ausgang sowie an einer Rolltreppe des großen Fern- und S-Bahnhofs. Ein Computerprogramm vergleicht ständig die Aufnahmen der Kameras mit den gespeicherten Fotos. Die Frage für die Polizei lautet: Erkennen Kameras und Computer die Menschen zuverlässig?

"Nutzen ist gleich Null"

Die Bundespolizei begründet den Test mit der Abwehr von Terroristen und dem Kampf gegen Kriminalität. Die Datenschützer halten den Einsatz dieser biometrischen Gesichtserkennungsprogramme für rechtswidrig. Der SPD-Politiker Christopher Lauer, früher bei den Piraten Experte für Internet und Datenschutz, kritisiert: „Der kriminalistische Nutzen ist gleich Null.“

Bahnhof Südkreuz in Berlin

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