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Digital Life
07/20/2013

Twitter-Gründer: Facebook soll Geld kassieren

Mit einem Blogeintrag hat sich der in die Start-up-Szene abgetauchte Twitter-Co-Gründer Biz Stone zu Wort gemeldet. Der mittlerweile an anderen Projekten arbeitende Stone glaubt die Antwort auf die langsam wachsenden Facebook-Erträge zu haben: Eine Monatsgebühr.

In einem etwas kurios anmutenden Beitrag gab Stone zu, dass er erst kürzlich Facebook zu benutzen gelernt habe und die Plattform mittlerweile sehr schätze. Lediglich die Werbung empfindet er als störend, da sie wenig nützlich seien und auch nichts zur Interaktion der User beitragen würden. Die Werbung werde zwar akzeptiert, da sie Facebook zu einer Gratis-Plattform mache. Viel besser wäre es allerdings einen Monatsgebühr von zehn Dollar einzuheben und dafür Werbung bei diesen Premium-Usern auszublenden.

Eine Milliarde Umsatz pro Monat
Würden nur zehn Prozent auf dieses Angebot einsteigen, könne Facebook mit einer Milliarde Dollar Umsatz pro Monat rechnen und sei mit einem Schlag alle Finanzsorgen los. Dass das Konzept aufgehen würde, liegt für Stone auf der Hand. Wie die beliebte Radio-Streaming-Seite Pandora und deren aktuellen Wachstumszahlen im Premium-Segment beweisen, werde so ein Konzept gerne angenommen. 

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