Digital Life
07.03.2014

Twitter verbietet Porno-Videos auf Vine

Wer Twitters Videoservice Vine zum Posten oder Anschauen von Pornovideos verwendete, muss sich künftig einen anderen Dienst suchen. Twitter will den Dienst sauber halten.

Schlechte Nachrichten für selbsternannte Sexdarsteller. Twitters Videodienst Vine darf ab sofort nur mehr mit züchtigem Material bespielt werden. Das teilte Twitter auf seinem Vine-Blog am Donnerstag mit. Man habe Vine eingeführt, um Leuten das Finden, Anschauen, Erzeugen und Teilen von Videos direkt vom Handy zu erleichtern. Eine kleiner Prozentsatz der Videos seien aber nicht gut für die Community. Daher seien sexuelle Inhalte ab sofort verboten, so Vine.

Kein Problem mit Porno, aber...

Man habe keine Probleme mit Sex-Inhalten im Internet, Vine wolle nur nicht die Quelle dafür sein, schreiben die Vine-Verantwortlichen weiter. 99 Prozent der User seien von den neuen Regeln aber ohnehin nicht betroffen. Auf einer Twitter-Unterseite wird genau erläutert, was nicht erlaubt is: Das Darstellen von Sex-Akten, Sexspielzeug, Nacktheit, die mit sexuellen Handlungen in Verbindung stehen, erregte Genitalien unter Kleidung und pornografische Animationen bzw. Comics.

Weiterhin erlaubt ist das Darstellen von Nacktheit, wenn es sich um Kunst, eine Dokumentation oder etwa das Säugen eines Kindes handelt. Auch sexuell konnotiertes Tanzen in Kleidung darf weiterhin gezeigt werden. Beanstandete Inhalte können von Usern gemeldet werden, betroffene Accounts können in weitere Folge dauerhaft gesperrt werden.