Digital Life
04.07.2017

US-Flughäfen starten mit Einsatz von Gesichtsscannern

Auf immer mehr US-Flughäfen wird Gesichtserkennung genutzt, um die Identität der Passagiere beim Boarding zu überprüfen.

Behörden am George Bush Intercontinental Airport in Houston sowie am Logan International Airport in Boston haben vergangene Woche damit gestartet, die Gesichter von Flugpassagieren vollautomatisch zu scannen. Die Technik wird allerdings nicht bei allen Flügen, sondern nur bei einigen ausgewählten Verbindungen genutzt, wie es heißt.

Konkret kommt die Technologie beim Boarding zum Einsatz. Das Gesicht des Passagiers wird gescannt und mit der Aufnahme im Reisedokument abgeglichen. Sollte der Scan ergeben, dass es sich um die gleiche Person handelt, kann das Flugzeug betreten werden. Das aufgenommene Foto wird anschließend wieder gelöscht. Das gab die U.S. Customs and Border Prodection in einer Erklärung an.

Großflächige Tests

Bei der Umsetzung kooperiere man demnach mit Airlines wie Delta und JetBlue. Auch auf den Flughäfen John F. Kennedy International Airport in New York sowie am Hartsfield-Jackson International laufen entsprechende Tests.

Kritiker befürchten laut einem Bericht bei Mashable, dass die Fotos künftig nicht gelöscht, sondern mit anderen Behörden zu Ermittlungszwecken geteilt werden könnten, was einige Fragen hinsichtlich Datenschutz aufwirft.