© Jakob Steinschaden

Umfrage

USA: iPhone-Nutzer zahlen höhere Grundgebühren

Eine Umfrage des US-Forschungsinstituts CIRP (Consumer Intelligence Research Partners) hat ergeben, dass iPhone-Nutzer in den USA mehr an monatlichen Gebühren an ihre Mobilfunker bezahlen als Besitzer anderer Smartphones. Demnach betrug der durchschnittliche Rechnungsbetrag von 59 Prozent aller befragten iPhone-Nutzer mehr als 100 US-Dollar pro Monat. Im Vergleich dazu waren es bei Windows Phone- und Android-Nutzern nur 56 sowie 53 Prozent. Lediglich 41 Prozent aller Nutzer eines "herkömmlichen" Mobiltelefons haben die Grenze von 100 US-Dollar pro Monat überschritten.

Weniger Gewinn mit iPhone
Der Preissprung für iOS-Nutzer sei aber laut CIRP-Mitbegründer Michael Levin auf teurere Tarife zurückzuführen, nicht etwa ein gesteigertes Nutzungsverhalten von iOS-Nutzern. Viele Mobilfunker müssen

und profitieren meist lediglich davon, einen neuen Kunden gewonnen zu haben. Diese Zusatzkosten würden sie dann bei den Tarifen für iPhone-Nutzer aufschlagen.

Treue iPhone-Nutzer
Im Rahmen der Studie wurde auch eine Untersuchung der Treue von Smartphone-Nutzern durchgeführt. Demnach verspüren vor allem iOS- und Android-Nutzer kaum Drang zum Wechsel auf ein neues System. 66 Prozent der befragten Android-Nutzer hatten auch zuvor Android. Bei den iOS-Nutzern hatten sogar 88 Prozent bereits zuvor ein iPhone. Die Zahlen spiegeln auch den drastischen Zuwachs für Android und Apple in den vergangenen Monaten wider. Demnach sind 59 Prozent der ehemaligen Blackberry-Nutzer auf iOS umgestiegen, 32 Prozent auf Android. Lediglich sieben Prozent sind dem kanadischen Konzern treu geblieben.

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