Digital Life
23.12.2016

Verbund kooperiert mit Enel für mehr E-Auto-Ladestationen

Die Energieversorger Verbund und Enel aus Italien installieren Ladestationen an Autobahnen, um Strom-"Arterien" für Elektroautos zu schaffen.

Verbund und Enel arbeiten im Rahmen eines neuen Projekts zur Förderung elektrischer Mobilität in Österreich und Italien zusammen, um die Installierung von Ladestationen für E-Autos zu fördern. Am Projekt EVA (Electric Vehicles Arteries), das offiziell im Jänner in Brüssel vorgestellt wird, beteiligen sich einige der weltweit größten Hersteller von Elektroautos, wie Renault, Nissan und BMW.

Ziel der Kooperation, für die die EU Finanzierungen in Höhe von 4,2 Mio. Euro zur Verfügung stellt, ist der Aufbau eines Netzes schneller Ladestationen für elektrische Fahrzeuge entlang der Autobahnen und Straßen in Österreich und Italien, heißt es in einer Presseaussendung von Enel. In den nächsten drei Jahren sollen in den beiden Ländern 200 schnelle Aufladestationen aufgestellt werden. Damit sollen in 20 Minuten gleichzeitig zwei Fahrzeuge aufgeladen werden.

20 Ladestationen sollen für Österreichs Autobahnnetz von der Verbund-Tochter Smatrics aufgestellt werden, die anderen in Italien. Enel hatte bereits im November angekündigt, elektrische Ladestationen nach Österreich zu bringen. Der italienische Stromriese ist dabei, Abkommen mit den Autobahnbetreibern abzuschließen um das Projekt der Ladestationen auszudehnen.