Wer seine E-Zigarette via USB-Eingang an den Computer anschließt, kann sich Viren einfangen.
© APA/dpa/Marcus Brandt

IT-Sicherheit

Warnung vor E-Zigarette als Überträger von Schadsoftware

Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag. Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat dazu folgende Meldung veröffentlicht: „Rauchen schadet – auch Ihrem Computer: E-Zigarette als trojanisches Pferd“.

Bei der Warnung geht es nämlich nicht um Nikotin und andere Schadstoffe, sondern um Computerviren. Wer seine E-Zigarette zum Aufladen mit dem USB-Anschluss des Computers verbindet, könnten sich auf diesem Weg nämlich einen Schadcode einschleusen, heißt es in der Pressemitteilung.

So funktioniert die Infektion

Die genaue Erklärung: „Denn eine E-Zigarette muss wie jedes elektrische Gerät von Zeit zu Zeit geladen werden. Dabei bietet sich aus Komfortgründen der USB-Port des Rechners an, da dieser nicht nur Daten übertragen, sondern auch Geräte mit Strom versorgen kann. Wird nun in einem Gerät mit USB-Stecker ein Mikrochip versteckt, der einen schädlichen Code enthält, kann dieser über den USB-Port direkt in den Rechner gelangen, und zwar ohne von einer Firewall aufgehalten zu werden. Dies gelingt vor allem dann, wenn das USB-Gerät vom Computer als Haupteingabegerät wie beispielsweise die Tastatur erkannt wird, da diese oft umfangreiche Zugriffsrechte hat.“

Nutzer sollten daher keine "USB-Geräte unbekannter und zweifelhafter Herkunft mit ihrem Computer verbinden", heißt es in der Pressemitteilung. Um das Risiko einer Infektion zu vermeiden, empfiehlt es sich laut dem BSI, ein USB-Ladegerät anzuschaffen, das einfach klassisch an die Steckdose angeschlossen wird.

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