Digital Life
02.07.2015

Wirbel um Katze, die durch Flughafen-Scanner musste

Am Flughafen in Los Angeles herrschte reges Gekreische, als ein Mann seine Katze durch den Flughafen-Scanner schickte. In Österreich war das einige Zeit sogar Vorschrift.

Wie einige User auf Twitter berichteten, erzeugte eine durch einen Röntgenscanner geschleuste Katze am Mittwochnachmittag eine große Aufregung bei den anderen Passagieren sowie bei den Mitarbeitern der Transportation Security Administration (TSA). Ein Mann transportierte seine Katze in einer Tasche, die nicht als Katzenfluggepäck durchging und stellte sie einfach in den Scanner. Dort kam die Katze dann zum Vorschein.

Als die anderen Passagiere Wind davon bekamen, brach ein reger Protest, der sich vor allem in verbalen Schreien und Beschimpfungen äußerte, aus. Schließlich seien Röntgenstrahlen für Katzen höchst schädlich. Eine Pressesprecherin des Flughafens in Los Angeles bestätigte den Vorfall. Der Katze sei nichts passiert, hieß es. Auf Twitter wurde unterdessen spekuliert, ob das Tier nun Superkräfte bekommen werde, weil es Röntgenstrahlen ausgesetzt war.

Salzburg: Katzen durch Scanner

In Österreich mussten Katzen und Hunde bis zu fünf Kilogramm einige Zeit lang am Flughafen Salzburg aufgrund einer EU-Verordnung durch die am Flughafen üblichen Handgepäcksscanner mit Röntgenstrahlen. Aufgrund heftiger Proteste von Tierfreunden gibt es seit April 2015 jedoch eine neue Lösung. Statt dem Handgepäcksscanner kommen jetzt Metalldetektoren für Vierbeiner zum Einsatz. Diese kommen auch in Wien zum Einsatz. Laut dem Innenministerium können sich die Flughäfen aber selbst aussuchen, auf welche Methode sie setzen.