Futurezone @ Radio Energy
07/13/2011

Woche 28: Digitaler Lesestoff für den Urlaub

Für die Sommerferien 2011 stellt Amazon endlich eine große Auswahl an deutschsprachiger Literatur für sein Lesegerät Kindle bereit. Der eReader bringt Vor-, aber auch einige Nachteile mit sich.

von Jakob Steinschaden

Was spricht für den Kindle?
Amazons Kindle kann man sich beque im Internet um 139 Euro bestellen und hat ihn wenige Tage später im Postkasten. Anders als etwa ein iPad verfügt der E-Reader über ein Display, auf dem man problemlos in der Sonne - also etwa am Strand - lesen kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Akku des Kindle sehr lange hält und man damit locker zwei Wochen auskommt. Das Gerät kann tausende Bücher speichern - wenn man den Koffer packt, muss man also nicht die Qual der Wahl treffen und die dicken Wälzer zu Hause lassen. Der größte Vorteil aber ist, dass es den Kindle auch mit eingebauter SIM-Karte (189 Euro) gibt: Dann kann man weltweit kabellos ins Internet und von dort Bücher und Zeitungen auf das Gerät laden. Derzeit stehen 27.000 Bücher auf Deutsch und 650.000 englischsprachige Titel zur Auswahl. Teilweise sind die Bücher billiger als ihre Papier-Pendants.

Welche Nachteile hat der Kindle?
Mit dem Kindle 3G kann man nicht nur online Bücher kaufen, sondern auch im Web surfen. Das ist allerdings bei weitem nicht so gut wie etwa auf einem Tablet-Computer. Wer im Urlaub viel surfen will, sollte also lieber Notebook oder Tablet mitnehmen und sich nicht auf den Kindle verlassen. Ein Nachteil gegenüber echten Büchern ist auch, dass man sie nicht herborgen kann - einmal gekauft, ist ein elektronisches Buch an ein Gerät gebunden und kann nur dort genutzt werden.

Welche Alternativen gibt es zu Amazons Kindle?
Der Erfolg des Kindle in den USA hat auch andere Firmen auf die Idee gebracht, elektronische Lesegeräte auf den Markt zu bringen. So gibt es etwa von Sony verschiedene E-Reader-Modelle, mit denen man sich etwa Bücher von Google besorgen kann. Der Buchhändler Thalia hat ebenfalls einen E-Reader namens Oyo (139 Euro) auf den Markt gebracht, mit dem man tausende digitale Bücher kaufen kann. Der Oyo ist allerdings nicht so gut verarbeitet wie der Kindle und hat im Ausland einen wesentlichen Nachteil: Da er keine SIM-Karte integriert hat, braucht man einen WLAN-Hotspot, um sich unterwegs neue Bücher auf das Gerät laden zu können.

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