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Social Games
07/24/2012

Wooga setzt auf mobile Spiele

Der Spiele-Entwickler Wooga setzt verstärkt auf Smartphones und Tablet-Computer. Das Berliner Unternehmen werde seine erfolgreichsten Titel für mobile Plattformen anpassen, kündigte Gründer Jens Begemann am Dienstag an. Zudem entwickele Wooga Spiele speziell für Smartphones.

Mehr als die Hälfte der mehr als 200 Mitarbeiter ist mittlerweile mit Titeln für mobile Geräte beschäftigt. Damit befreit sich Wooga Stück für Stück aus der Abhängigkeit von Facebook als Plattform - bislang sind die Spiele der Berliner Firma fast ausschließlich über das Online-Netzwerk erreichbar.

Wooga kündigte an, dass im Herbst der Titel „Diamond Dash", den auf Facebook monatlich 17,4 Millionen Nutzer spielen, für Geräte mit Android herauskommt - für Wooga die Premiere auf dem Google-System. Zudem wird „Monster World" - das 6,8 Millionen nutzen - für iPhone und iPad mit dem Betriebssystem iOS angepasst. In den kommenden zwölf Monaten will Wooga sein Spiele-Portfolio für Facebook und mobile Geräte verdoppeln.

Erfolgreiche iOS-Version von "Diamond Dash"
„Die Verbreitung von Smartphones und Tablets nimmt stark zu, unsere Zielgruppe nutzt die Geräte sehr intensiv", sagte Begemann der Nachrichtenagentur dpa. Eine iOS-Version von „Diamond Dash" habe die Erwartungen bei weitem übertroffen und sei mehr als 20 Millionen Mal heruntergeladen worden. „Das hat uns darin bestätigt, dass es eine große Nachfrage nach unseren Spielen auf mobilen Geräten gibt", sagte der Gründer und Firmenchef. Facebook sei für das Unternehmen aber weiter eine wichtige Plattform, auch in dem Sozialen Netzwerk stiegen die Zugriffszahlen.

Ein weiterer Grund für die Mobil-Strategie: Wooga stellt bei den Titeln für iPhone und Co eine vergleichsweise hohe Zahlbereitschaft fest. Nutzer, die sich mit Facebook anmelden und auf diesem Wege mit ihren Freunden spielen, seien deutlich aktiver und gäben mehr Geld aus, sagte Begemann. Zahlen nannte er allerdings nicht, dafür sei es zu früh.

Wooga vermarktet Spiele für zwischendurch, 70 Prozent der Nutzer sind Frauen. Die Titel sind grundsätzlich kostenlos nutzbar, Geld verdient der Anbieter mit dem Verkauf virtueller Güter, die etwa eine Zeitersparnis einbringen oder die Spielfigur verzieren.

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