Zur mobilen Ansicht wechseln »

Games Assassin’s Creed Origins: Kopierschutz sorgt für Ruckler.

Screenshot von Assassin's Creed Origins
Screenshot von Assassin's Creed Origins - Foto: APA/AFP/ROBYN BECK
Spieler des neuen Ubisoft Open-World-Games beklagen eine extrem hohe Prozessorauslastung. Der Grund dafür soll in den eingesetzten Kopierschutzverfahren liegen.

CPU-Auslastungen von bis zu hundert Prozent und Ruckler während des Spiels. Laut TorrentFreak beklagen sich zahlreiche Spieler von Assassin’s Creed Origins über Probleme mit dem neuen Ubisoft Open-World-Game.

Der Grund dafür soll in den von Ubisoft eingesetzten Kopierschutzverfahren liegen, heißt es bei TorrentFreak unter Berufung auf ein Mitglied einer Cracker-Gruppe. Weil die aus Österreich stammende Kopierschutzsoftware Denuvo Crackern zuletzt kaum noch Probleme bereitete, kommt bei dem neuen Ubisoft-Titel auch VMProtect als zusätzlicher Schutz zum Einsatz.

Performance um bis zu 40 Prozent verringert

Laut dem von TorrentFreak befragten Cracker „Voksi“ wird dadurch die Performance des Spiels um 30 bis 40 Prozent verringert. Assassin’s Creed lasse sich nur noch mit leistungsfähigen und hochpreisigen CPUs vernünftig spielen, kritisiert „Voksi“.  Spieler müssten wohl künftig bei der Hardware aufrüsten, um mit den Anti-Piraterie-Maßnahmen der Industrie mithalten zu können, ätzt TorrentFreak.

Ob tatsächlich der eingesetzte Kopierschutz für die Einbußen bei der Performance verantwortlich ist, lässt sich ohne den Vergleich mit einer kopierschutzfreien Version kaum feststellen. Von Ubisoft gibt es bislang keine Reaktion Auf heise.de wird darauf verwiesen, dass Kopierschutz von Denuvo auch schon in der Vergangenheit in der Kritik stand, die Performance von Spielen in Mitleidenschaft zu ziehen.

(futurezone) Erstellt am 31.10.2017, 13:38

Kommentare ()

Einen neuen Kommentar hinzufügen

( Abmelden )

Dein Kommentar

Antworten folgen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?