Games
06.08.2016

Iran verbietet Pokemon Go, Spiel sei gefährlich

Die Sicherheitsbehördenhaben beschlossen, dass Pokémon Go zu gefährlich für die iranische Bevölkerung ist. Auch Malaysias Moslem dürfen Pokémon Go nicht spielen.

Das weltweit beliebte Handyspiel Pokémon Go ist im Iran verboten worden. Die Sicherheitsbehörden und die Abteilung für Internet-Kriminalität seien einstimmig zu dem Ergebnis gekommen, dass Pokémon Go ein gefährliches Spiel sei und daher verboten werden müsse, erklärte die Staatsanwaltschaft laut Medienberichten vom Samstag. Der Zugang zu der App wurde blockiert.

Wie viele Internetnutzer im Iran bereits auf die virtuelle Monsterjagd gehen, ist unklar. Laut Staatsanwaltschaft sind es nur wenige.

Im Iran sind zahlreiche Internetseiten und Apps verboten. Die Mehrheit der iranischen Nutzer aber ignoriert diese Verbote und verschafft sich über Datentunnel Zugang. Mit dem Smartphone-Spiel Pokémon Go von Niantic gehen Spieler in der realen Welt auf die Suche nach kleinen virtuellen Monster-Figuren, die sie einfangen, trainieren und gegeneinander kämpfen lassen können. Das Spiel hat einen internationalen Hype ausgelöst.

Malaysia

Malaysias oberste islamische Autoritäten haben den Muslimen des südostasiatischen Landes Pokémon Go verboten. Die Bevölkerung solle davor bewahrt werden, von dem Spiel verdorben zu werden, heißt es in einem am späten Freitagabend verkündeten Beschluss des Muftis der malaysischen Bundesterritorien. Das Spiel könne zu einer Invasion der Privatsphäre, zu Sucht und zu emotionalen Störungen führen.

Gut 60 Prozent der mehr als 30 Millionen Einwohner Malaysias sind Moslems, der Islam ist dort Staatsreligion. Bei „Pokémon Go“ gehen Smartphone-Spieler auf die Suche nach kleinen virtuellen Monster-Figuren. Das Spiel hat einen internationalen Hype ausgelöst.