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09.01.2015

Razer OSVR: Die Virtual-Reality-Zukunft ausprobiert

Mit dem OVSR Hacker Dev Kit seines VR-Headsets will Razer einen Standard für Virtual-Reality-Anwendungen schaffen. Die futurezone konnte es bereits anspielen.

Razer hat auf der CES in Las Vegas das Hacker Dev Kit seines OSVR Virtual-Reality-Headset vorgestellt. Bei dem Headset handelt es sich aber nicht um ein Gerät, das demnächst auf den Markt kommen soll, sondern vielmehr um ein Development-Kit auf Open-Source-Basis. Damit soll Spiele-, Software- und Hardwareentwicklern ein Werkzeug zum Experimentieren mit Virtual Reality zur Verfügung gestellt werden.

Allianz für Virtual Reality

"Mit dem Headset wollen wir es Entwicklern einfacher machen", erklärte Luca die Fiore, Leiter der Forschungsabteilung bei Razer gegenüber der futurezone. "Spieleentwickler haben es derzeit schwierig, da sie bei ihren Produkten die jeweilige VR-Hardware berücksichtigen müssen" so di Fiore. "Unser Ziel ist es mit OSVR einen Standard zu definieren, auf dem VR-Geräte und Spiele basieren."

Galerie: Razer OSVR

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Razer OSVR

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Razer OSVR

Razer OSVR

Aktuell befinden sich im Open Source Virtual Reality Consortium (OSVR) neben Razer auch bekannte Namen wie Ubisoft, Leap Motion, Nod Labs, SensoMotoric Instruments, Virtuix, Sixsense, YEI, Bosch, Pebbles Interfaces, Hillcrest Labs, Untold Games, Gearbox und viele weitere.

Äußerlich erinnert das OSVR Hacker Dev Kit an Oculus Rift. Unter der Skibrillen-ähnlichen Haube befindet sich ein 5,5 Zoll großesDisplay mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten, das auf eine Pixeldichte von 401 PPI kommt. Wiedergegeben werden die Inhalte mit einer Framerate von 60 fps. Da das Headset erst im Mitte des Jahres ausgeliefert werden soll, stehen die Spezifikationen noch nicht endgültig fest. So könnten etwa noch Headtracking-Elemente oder Infrarotkameras dazu kommen.

Totenköpfe mit Feuerbällen abwehren

Beim Hands-On war das Headset angenehm zu tragen und das Einstellen der beiden Linsen funktionierte einwandfrei. Das Vorführmodell war mit einer provisorisch angebrachten, externen Infrarotkamera ausgestattet, sodass die Bewegung der Hände getrackt wurde, was ohne Weiteres funktionierte.

Beim vorgeführten Spiel ging es darum, mit den Händen Feuerbälle zu formen um sie auf heranfliegende Totenköpfe zu werfen, was nicht nur dem Spieler, sondern auch den Zusehern Spaß machte. "Das Einzige was wir nicht lösen werden können, ist, dass man beim Spielen aussieht wie ein Affe", meinte ein Razer-Mitarbeiter scherzhaft.

Am Juni erhältlich

Vorbestellungen für das Razer OSVR Hacker Dev Kit werden bereits entgegengenommen. Ausgeliefert werden soll es im Juni 2015. Der Preis dafür liegt bei 199 US-Dollar.

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Disclaimer: Redakteure der futurezone berichten vor Ort von der Consumer Electronics Show in Las Vegas. Die Reisekosten werden von der futurezone GmbH selbst sowie von Samsung und der CEA übernommen.