Games
15.06.2015

StarVR: Virtual-Reality-Headset mit 5K-Display

Starbreeze, das hinter Games wie Payday 2 und dem neuen The Walking Dead-Shooter steckt, hat ein VR-Headset mit einer Auflösung von 5120 x 1440 Pixel vorgestellt.

Die diesjährige Spielemesse E3, die derzeit in Los Angeles stattfindet, dürfte im Zeichen von Virtual Reality stehen. Nur wenige Tage, nachdem die finale Version von Oculus Rift vorgestellt wurde, hat Starbreeze ein eigenes Virtual-Reality-Headset angekündigt: StarVR.

Das schwedische Unternehmen war bisher für Spiele wie Payday 2, Brothers: A Tale of Two Sons und den kommenden Shooter zur TV-Serie The Walking Dead bekannt, der vom internen Starbreeze-Studio Overkill entwickelt wird.

Galerie: StarVR

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5K-Auflösung

StarVR nutzt, wie Oculus Rift und HTC Vive, zwei Displays für einen 3D-Effekt. Jedes der 5,5 Zoll großen Displays hat eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixel, wodurch sich eine Gesamtauflösung von 5120 x 1440 Pixel ergibt. Bei Oculus Rift und HTC Vive beträgt die Gesamtauflösung 2160 x 1200 Pixel.

StarVR hat ein Bildverhältnis von 32:9. Das horizontale Sichtfeld beträgt 210 Grad. Dadurch soll man viel mehr in die virtuelle Realität eintauchen und nicht, wie bei anderen VR-Lösungen, einen Tunnelblick bekommen. Bei Oculus Rift und HTC Vive sind es nur 110 Grad Blickfeld.

Interne Sensoren erkennen bei StarVR Kopfdrehungen. Wie bei Oculus Rift kommt auch ein optisches Trackingsystem zum Einsatz, um die Position des Headsets im Raum zu bestimmen. Dazu werden spezielle Sticker am Headset angebracht. Durch das Bekleben mit Stickern können auch andere Objekte getrackt werden.

Noch kein Preis

Spiele für StarVR sollen mit der hauseigenen Grafik-Engine Valhalla erstellt werden. Valhalla unterstützt Steam OpenVR, das Open-Source-Framework von Valve. Starbreeze will vorerst keinen eigenen Games Store wie Oculus Rift anbieten, sondern seine VR-Spiele über Steam verkaufen.

Das erste Game mit StarVR-Support wird The Walking Dead sein, das im ersten Quartal 2016 erscheinen soll. Wann StarVR auf den Markt kommt und wie viel es kosten wird, ist noch nicht bekannt. Ebenfalls unbekannt ist, welche Voraussetzungen ein Computer erfüllen muss, damit die Spiele in der 5K-Auflösung flüssig mit StarVR dargestellt werden können.