Klötzchen für Klötzchen von Westeros wird für Minecraft aufgebaut

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Gewalt-Vorwürfe
03/10/2015

Türkisches Familienministerium für Minecraft-Verbot

Das türkische Familienministerium will sich für ein Verbot des Computerspiels Minecraft starkmachen, weil dieses angeblich auf Gewalt basiere.

Das Familienministerium der Türkei hat eine Untersuchung abgeschlossen, die das Computerspiel Minecraft behandelt hat, wie heise berichtet. Als Ergebnis wird empfohlen, ein landesweites Verbot anzustreben. Zwar könne das Bauen von eigenen Welten mit digitalen Bauklötzen, das der Hauptinhalt von Minecraft ist, die Kreativität von Kindern stärken. Das hin und wieder notwendige Verteidigen der eigenen Gebäude beweise aber eindeutig, dass das Spiel auf Gewalt basiere, so der Bericht des Ministeriums.

Für Jugendliche bestehe die Gefahr, dass sie die Konsequenzen von Gewalt durch das Spiel falsch einzuschätzen lernen, zudem könne intensives Spielen zu sozialer Isolation führen, heißt es in dem Text weiter. Das alles will das Familienministerium anhand der Erfahrung eines neunjährigen Kindes ermittelt haben. Das Verbotsverfahren ist angeblich bereits eingeleitet worden. Minecraft wurde im vergangenen Jahr von Microsoft aufgekauft.