Netzpolitik
20.12.2013

900.000 Euro Strafe für Google in Spanien

Der Suchmaschinenkonzern wurde aufgrund von Verletzungen der Privatsphäre zu einer Strafzahlung verurteilt.

Wie das Wall Street Journal berichtet, wurde Google in Spanien zu einer Zahlung von 900.000 Euro verurteilt. Grund ist eine Verletzung von Datenschutzbestimmungen. Der Konzern habe demnach Daten gesammelt, sie über mehrere Dienste kombiniert und sie ohne Wissen der Nutzers unbegrenzt gespeichert.

Die EU hat Google bereits im September 2012 aufgefordert, sein Vorgehen zu ändern, wurde von dem Suchmaschinenkonzern aber bislang ignoriert. Aus diesem Grund wurde die Datenschutzbehörde der Union aktiv. Nach Spanien könnten nun auch Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die Niederlande den Konzern zu Strafzahlungen verpflichten.