Netzpolitik
18.05.2015

China lässt 128 Online-Partnerbörsen sperren

China wirft Internet-Partnerbörsen vor, Prostitution organsiert und pornografische Bilder verbreitet zu haben. Mit der Sperre soll die Bevölkerung geschützt werden.

Nach Prostitutionsvorwürfen hat China 128 Online-Partnerbörsen sperren lassen. „Mit dem Vorgehen wollen wir die Rechte und Interessen der chinesischen Bevölkerung schützen“, hieß es in einer von Staatsmedien am Montag zitierten Mitteilung der Internetbehörde.

Einige der Portale hätten Prostitution organisiert und pornografische Bilder verbreitet. Prostitution und Pornografie sind in China illegal. Partnerschaftsbörsen im Internet verzeichnen in dem Land seit Jahren einen großen Zulauf.