Netzpolitik
22.01.2015

EuGH gibt T-Mobile-Beschwerde zur Orange-Übernahme recht

T-Mobile erhob Beschwerde, weil im Zuge der Übernahme von Orange durch Drei Frequenzen verteilt wurden, während man T-Mobile die Parteistellung verwehrte.

Nach der Übernahme von Orange teilten sich Käufer Hutchison Drei Austria und A1 Frequenzen im Bereich von 2100 MHz auf, ohne T-Mobile dabei zu berücksichtigen. Von der Telekom-Control-Kommission (TKK) wurde T-Mobile die Parteistellung verwehrt. Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) lehnte eine Beschwerde des Unternehmens ab. T-Mobile zog in der Sache weiter vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH) und bekam nun von diesem Recht.

Die Angelegenheit wird nun zurück an den VwGH gehen. T-Mobile erhofft sich, dass die Frequenzen um 2100 MHz nun fair auf alle Marktteilnehmer verteilt werden. Die Blockade von T-Mobile habe Drei und A1 einen Wettbewerbsvorteil verschafft, schreibt T-Mobile in einer Presseaussendung. "Auf Basis der jetzigen Entscheidung streben wir eine vernünftige Lösung in dieser Frage mit allen Beteiligten an", meint T-Mobile Austria CEO Andreas Bierwirth.