Netzpolitik
20.12.2013

Ex-CIA-Chef: „Snowden sollte man hängen“

Der frühere CIA-Direktor James Woolsey ist von einer möglichen Amnestie für den Whistleblower Edward Snowden, der sich derzeit in Russland aufhält, nicht begeistert.

Während in den USA bereits über eine Begnadigung von Whistleblower Edward Snowden diskutiert wird, herrschen auch andere Meinungen darüber, was mit dem 30-Jährigen passieren soll. Der frühere CIA-Direktor James Woolsey sagte nun laut Fox News, dass man ihn „hängen“ sollte, sofern er für Verrat verurteilt wird.

„Ihm Amnestie zu gewähren, ist idiotisch“, so Woolsey, der von 1993 bis 1995 an der Spitze der Central Intelligence Agency stand. „Er sollte für Verrat belangt werden. Falls er von einer Jury schuldig gesprochen wird, sollte er an seinem Genick aufgehängt werden, bis er tot ist“, so Woolsey.

Der Diskussion um eine mögliche Amnestie von Snowden hat Obama laut Ars Technica zuletzt eine Absage erteilt. Der US-Präsident könne dies laut eigenen Angaben nicht machen. Auch der aktuelle NSA-Direktor Keith Alexander hält nichts von der Idee: „Das wäre, als ob man einen Geiselnehmer laufen lässt, nachdem er zehn Geiseln erschossen hat und verspricht, die übrigen 40 freizulassen“.