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Transparency Facebook lehnt viele Behördenanfragen ab.

Foto: Ap
Facebook hat einen Transparency Report veröffentlicht, der die Anzahl der Behördenanfragen nach Daten von Usern anzeigt. In Österreich waren es im ersten Halbjahr 2013 35 Anfragen, die 41 Konten betrafen. In 17 Prozent der Fälle wurde Auskunft erteilt.

In dem aktuellen Transparency Report listet Facebook die Anzahl der Behördenanfragen über User nach Ländern und wie viele davon mit der Herausgabe von Daten geendet haben. Facebook begutachtet nach eigenen Angaben die Anfragen „auf ihre rechtliche Zulässigkeit und ihre Übereinstimmung mit unseren Nutzungsbedingungen sowie mit dem Gesetz. Darüber hinaus fordern wir eine genaue Darlegung der Sachverhalte und Rechtsgrundlagen, auf die die jeweilige Anfrage basiert."

In Österreich hat es demnach 35 Anfragen von staatlichen Behörden zur Herausgabe von Daten gegeben, die 41 Konten betroffen haben. In 17 Prozent der Fälle hat Facebook Daten von Usern an die Behörden weitergegeben. Mit 150 gab es überraschend viele Anfragen in Belgien, wovon 70 Prozent bewilligt wurden. Die erwartungsgemäß meisten Anfragen gab es mit 11.000 bis 12.000 in den USA, mit einer Datenherausgabe-Rate von 79 Prozent. In ein paar Ländern liegt die Rate bei 100 Prozent – allerdings wurde dort nur eine Anfrage gestellt.

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(futurezone/futurezone) Erstellt am 27.08.2013, 17:00

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