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Spionage FBI will, dass US-Unternehmen auf Kaspersky verzichten.

Kaspersky wird vorgeworfen, für die russische Regierung zu spionieren
Kaspersky wird vorgeworfen, für die russische Regierung zu spionieren - Foto: Reuters
Laut dem FBI sind Produkte des russischen IT-Security-Unternehmens Kaspersky eine inakzeptable Bedrohung für die nationale Sicherheit.

Wie Cyberscoop berichtet, hat das FBI bereits mit mehreren Unternehmen gesprochen. Die Bundesbehörde soll Firmen im privaten Sektor versucht haben davon zu überzeugen, dass Kaspersky-Produkte eine „inakzeptable Bedrohung für die nationale Sicherheit“ seien.

Das FBI soll den Unternehmen empfohlen haben, bestehende Verträge mit der russischen IT-Security-Firma aufzulösen oder zumindest nicht mehr zu verlängern. Das FBI soll diese Warnkampagne schon seit Anfang des Jahres betreiben. Ganz oben auf der Prioritätenliste des FBI stehen dabei Unternehmen im Energiesektor und in Bereichen für automatisierte Industriesteuerungsanlagen.

Letztere sollen sich Großteils kooperativ gezeigt haben. Mehrere sollen auf Produkte von Kasperskys Mitbewerbern umgestiegen sein. Große, traditionelle Technologiefirmen sollen sich weniger kooperativ gezeigt haben.

Im Kreuzfeuer

US-Behörden verdächtigen Kaspersky schon länger, für die russische Regierung zu spionieren. Kaspersky hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen und macht es auch in diesem Fall wieder. „Wenn diese Besprechung tatsächlich stattfinden, ist es extrem enttäuschend, dass eine Regierungsstelle solche Handlungen gegen gesetzestreue und ethische Firmen wie Kaspersky setzt,“ so ein Firmensprecher.

Kaspersky habe keine unangebrachten Verbindungen zu Regierungen. Man sei als privates Unternehmen ins Kreuzfeuer eines geopolitischen Kriegs geraten und werde unfair behandelt.

(futurezone) Erstellt am 21.08.2017, 19:18

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