© REUTERS/David Loh

Russland
06/09/2011

Geheimdienst soll Skype-Quellcode bekommen

Microsoft, der Besitzer des Voice-Over-IP-Dienstes Skype, will den entsprechenden Quellcode einem Bericht zufolge den russischen Behörden zugänglich machen. Diese Grundlage könnte es den staatlichen Einrichtungen möglich machen, die entsprechende Verschlüsselung zu knacken um Skype abhörbar zu machen.

Nach Abschluss der Übernahme von Skype will Microsoft den Quellcode an den russischen Geheimdienst FSB weitergeben. Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf die russische Tageszeitung Vedomosti. So gibt Microsoft bereits jetzt entsprechende Quellcodes seiner bestehenden Produkte an den Nachfolger des KGB weiter.

Der Quellcode ermöglicht dem Geheimdienst zwar nicht direkt Skype-Gespräche abzuhören, bietet aber eine umfassende Grundlage, um den Dienst und die entsprechende Verschlüsselung zu knacken. Auf Nachfrage dementierte Microsoft die Behauptungen.

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