Netzpolitik
06.06.2016

Höchstgericht lehnt Google-Einspruch gegen Sammelklage ab

Der US-Verfassungsgerichtshof hat Googles Einspruch gegen eine Sammelklage, die von Werbetreibenden eingebracht wurde, abgelehnt.

Einige von Googles Werbekunden haben eine Sammelklage gegen den Suchmaschinenkonzern eingebracht. Sie werfen dem Unternehmen vor, sie was die Platzierung ihrer Reklame über Google-Adwords angeht, in die Irre geführt zu haben. Google hat versucht, die Sammelklage für ungültig erklären zu lassen, ist damit jetzt aber beim Verfassungsgerichtshof gescheitert.

Am Montag haben die Richter bekanntgegeben, dass sie die Klage akzeptieren, wie Reuters berichtet. Damit dürfen die Werbekunden, die Googles Adwords zwischen 2004 und 2008 verwendet haben, ihre Klage jetzt gemeinsam einbringen. Google ist Teil von Alphabet Inc.