Netzpolitik
21.02.2013

Open Data: Bürger analysieren Gemeindebudgets

Die Open Knowledge Foundation Austria lädt zum internationalen Open Data Day am Freitag und Samstag zu einem Create Camp aus den Budgetdaten österreichischer Gemeinden und Daten der UN-Entwicklungshilfe Anwendungen und Visualisierungen entstehen sollen.

"Bessere Tools, mehr Daten, mehr Spaß": Unter diesem Motto steht der Open Data Day, der am 23. Februar in 42 Städten auf drei Kontinenten begangen wird. An diesem Tag komme Bürger zusammen,  um freie Datenbestände zu analysieren und Anwendungen und Visualisierungen auf Basis offener Daten zu schaffen. Damit sollen Regierungen und Verwaltungen zur Freigabe ihrer Daten zur allgemeinen Weiterverwendung ermutigt werden.

In Österreich lädt die Open Knowledge Foundation Austria, das KDZ - Zentrum für Verwaltungsforschung und das UNDP Regional Office Bratislava zu einem Create Camp. Im Zentrum der zweitägigen Veranstaltung im KDZ (Guglgasse 13, 1110 Wien) stehen Daten zur Transparenz in öffentlichen Haushalten und zur Armutsbekämpfung.

Armutsbekämpfung und Budgettransparenz
Am Freitag, den 22. Februar, sollen aus Daten aus dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen ( UNDP) und der Weltbank Konzepte für Anwendungen zur Armutsbekämpfung entwickelt werden. Dabei werden auch Experten der beiden Organisation anwesend sein.

Am Samstag, den 23. Februar, stehen offene Budgetdaten österreichischer Gemeinden im Mittelpunkt. So haben etwa die Städte Wien, Graz und das oberösterreichische Engerwitzdorf die Ausgaben ihrer Gemeindebudgets nach den Richtlnien von Open Government Data offen gelegt. Bei dem Create Camp soll aufgezeigt werden, was mit den Daten möglich ist, heißt es in einer Aussendung der Veranstalter. Der Eintritt zu dem Create Camp steht allen offen.

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